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Die Landtagsgrünen kritisieren die geplante Fortführung der Landesfinanzierung für die private GISMA Business School in Höhe von mindestens 500.000 € jährlich. In den letzten 12 Jahren sei genug Zeit gewesen, die Akademie auf eigene Füße zu stellen, sagte die hochschulpolitische Sprecherin Gabriele Heinen-Kljajic heute (Dienstag) in Hannover. Dieses Vorhaben sei offensichtlich gescheitert.
Die Grünen-Politikerin erinnerte daran, dass ursprünglich nur eine Anschubfinanzierung der GISMA bis 2005 durch das Land geplant war. "Doch ohne die Landeszuwendungen wäre die Einrichtung längst pleite. Einer staatlichen Hochschule mit solchem Finanzgebaren hätte die Landesregierung längst die Rote Karte gezeigt. Stattdessen knickt Minister Bode erneut vor den Forderungen der Wirtschaft ein", sagte die Grüne Politikerin.
Es sei nicht Aufgabe der Landesregierung, die Ausbildung von Topmanagern für die Wirtschaft zu finanzieren, sagte Heinen-Kljajic. "Hier ist allein die Privatwirtschaft gefordert. Angesichts der chronischen Unterfinanzierung der niedersächsischen Hochschulen ist die Finanzierung dieser überteuerten Managerschmiede nicht vertretbar. Investitionen in landeseigene Hochschulen haben hier absolute Priorität", so Heinen-Kljajic abschließend.