Gabriele Heinen-Kljajic, MdL

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10. Juni 2011

GISMA bleibt Fass ohne Boden

Zur heutigen (Freitag) Ankündigung von Wirtschaftsminister Jörg Bode, die GISMA zum An-Institut der Leibniz-Universität Hannover zu machen und den Landeszuschuss auf 700.000 Euro aufzustocken, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriele Heinen-Kljajic:

"Die von Minister Bode beschworene Aufbruchstimmung ist nur die x-te Neuauflage eines Rettungsversuchs für ein Projekt, das sich trotz finanzieller Unterstützung aus der Wirtschaft nie selbst tragen konnte. Ein Studienplatz an der GISMA kostet zehn Mal so viel wie ein Studienplatz an einer staatlichen Hochschule. Damit werden Unmengen an Geld verschleudert, das die chronisch unterfinanzierten Hochschulen in regulären Studiengängen deutlich effektiver einsetzen könnten. Die Verantwortlichen im Wissenschaftsressort waren schlauer, als sie ihr Ministerium bereits vor Jahren aus dem Projekt ausgeklinkt haben. Das jetzt geplante Modell eines An-Instituts macht hochschulpolitisch keinen Sinn; die GISMA bleibt, was sie von Anbeginn an war: ein Fass ohne Boden."

 

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