„Niedersachsen packt an“ – zweite Integrationskonferenz „Werkstatt Arbeit“

Am 6.6. trafen sich erneut die Bündnispartner von „Niedersachsen packt an“ und berieten über geeignete Maßnahmen und Instrumente, mit Hilfe derer die in Niedersachsen lebenden Geflüchteten besser in den hiesigen Arbeitsmarkt integriert werden können. Zudem wurden Initiativen resümiert, die bereits nach der ersten Integrationskonferenz am 16. März in die Tat umgesetzt wurden. Ministerpräsident Weil betonte, wie wichtig eine gelungene Integration in den Arbeitsmarkt für Geflüchtete sei und lobte das Engagement der niedersächsischen Wirtschaft. Dennoch gebe es aktuell noch zu viele bürokratische Hemmnisse des Bundes im Bereich der Arbeitsmarktpolitik.

Betont wurde erneut auch die Bedeutung passgenauer Sprachkurse, welche die Grundlage jeder Integration seien. In der Pressekonferenz wies Gabriele Heinen-Kljajic darauf hin, dass eine funktionierende Bildungskette gestaltet werden müsse, was bereits im Rahmen der ersten Integrationskonferenz beschlossen wurde. Ein zentrales Element seien dafür die Basissprachkurse des Landes, die Geflüchteten unabhängig von Aufenthaltsstatus und Herkunftsland Grundkenntnisse der deutschen Sprache vermittelten.

Neben dem weiteren Ausbau der Programme „SPRINT dual", IHAFA und dem neuen Modellprojekt „Integrationsmoderatoren" kündigte die Landesregierung eine Novelle des Niedersächsischen Gesetzes über die Feststellung der Gleichwertigkeit im Ausland erworbener Berufsqualifikationen an sowie ein neues Förderprogramm, das höher qualifizierte Geflüchtete unterstützen soll.

 

Weitere Informationen zur zweiten Integrationskonferenz finden Sie unter diesem Link:

 

Werkstatt Arbeit

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